Die Chroniken von Büchsenschinken

Reinbeker geschichten

Der Geschichts- und Museumsverein Reinbek e.V. hat in den Jahren von 1989 bis  2014 fast 40 Ausstellungen zu heimatkundlichen und kulturhistorischen Themen der Stadt Reinbek gestaltet.

Frau Witten (80)

Frau Witten (80)

Lebt seit über 57 Jahren in Büchsenschinken.

Das 18. und 19. Jahrhundert

  • 1791, Der junge Witten wird geboren

    Johann-Daniel Witten wird in Witzhave geboren. Er war der Gründer des heutigen Dorfes Büchsenschinken

  • 1825 Johann- Daniel Witten

    Vom Amt Reinbek erhielt Johann-Daniel Witten die Erlaubnis eine Kate ( im Fachwerkstil) zu errichten. Er erhielt ein paar Jahre später, hier in der Gegend, das Recht, Branntwein (Kruggerechtigkeit) auszuschenken.

  • 1865

    Aus der kleinen Lehmkate von Johann-Daniel Witten entstand in Generationen der Wittens ein massives Haus mit eigenen Stallungen.

  • Um 1900, Ein Nachfahre von J.H. Witten eröffnet einen Gasthof

    Otto der I., ein Nachfahre von Johann Daniel Witten eröffnet ein Gasthof in Büchsenschinken

  • 1907

    Gegenüber des Gasthauses "Zum Büchsenschinken" erbaut Heinrich-Otto Witten sein Haus

  • ca. 1930 Baubeginn der Reichsautobahn RAB 44

    Im Jahre 1937 wurde die Strecke von Hamburg - Horn nach Berlin für den Verkehr freigegeben.

  • 1938

    Erhebliche Teile der landwirtschaftlichen Flächen gingen 1938 durch den Bau der Autobahntrasse nach Berlin, der heutigen A 24, verloren. Es entstanden die Autobahnabfahrten Glinde und Witzhave.

  • ca. 1945 Die Ansiedlung in Büchsenschinken beginnt.

    Entlang der heutigen Möllner Landstraße entstehen die ersten Häuser. Unsere Frau Witten war wohl mit eine der ersten Siedler hier im Dorf.

  • 1960, Der Kiesabbau gewinnt an Bedeutung

    Im Jahr 1960 wurde das Betonwerk Bock&Schulte in Büchsenschinken ansässig.

  • 1967, die Oher Tannen werden umgstaltet.

    Die Oher Tannen , die zum Forstamt Trittau gehören, sollten zur Erholungslandschaft umgestaltet werden.

  • 1974 Gebietsreform

    Eine Gebietsreform wurde umgesetzt. Schönningstedt, Ohe, Neuschönningstedt sowie Teile von Stemwarde und Glinde wurden an Reinbek angeschlossen .

  • 1982 Otto Witten ist verstorben

    Der letzte Wirt des alten Gasthofes "Zum Büchsenschinken" und der Mann der noch bis heute verbliebenen Irma Witten, ist verstorben.

Das 20. Jahrhundert

  • 2005

    Der Gemüsebau-Betrieb Beckedorf Frischgemüse aus Moorwerder, erweitern ihren Standort in Reinbek (bei Büchsenschinken). In der 3. Generation - Kathrin und Dirk Beckedorf.

  • 2006

    Büchsenschinken strauchelt mit 2 mBit durch das Internet. Alle Nachbarorte haben bereits 20Mit. Anfragen bei der Stadt Reinbek brachten keinen Erfolg

  • 2008

    Ein Stück Geschichte wird abgerissen. Der Gasthof "Zum Büchsenschinken" der Familie Witten wird abgerissen. 1823 erhielt Johann Daniel Witten die Erlaubnis, dort eine Kate zu errichten. Sein Nachfahre Otto Witten eröffnete dann um 1900 diese Gastschenke.

  • 2017 Eingemeindung

    Büchsenschinken gehört nun offiziell zu Reinbek und ist nun der fünfte Stadtteil. Aus dem grünen Ortsschild wurde ein gelbes Schild.

  • 2018

    Alle Nachbarorte sind ans Glasfasernetz gekommen. Büchsenschinken blieb aus. Das Kabel wurde um den Ort herum bis Witzhave gelegt.

  • 2019 Umfangreiche Sanierung der Landstraße

    Die Möllner Landstraße, die durch Büchsenschinken führt, wird saniert. Zwischen Witzhave und Glinde und weiter Richtung Oststeinbek wird fast ein Jahr lang geteert. Auch die Fahrradwege wurden erneuert. (Büchsenschinken war fast 1 Woche nicht passierbar)

  • 2020

    Carsten Knak aus Büchsenschinken schreibt den Bürgermeister aus Reinbek, Herrn Warmer an und bittet um die Genehmigung die Internetadresse buechsenschinken.de verwenden zu dürfen.

    Am 28.05.2020 ging unser Dorf online.

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